Leben wir destruktiv oder konstruktiv und
wie beeinflusst das unser Leben?

Das "Menscheln" entsteht unter anderem durch unsere Filter.

Denken wir destruktiv oder konstruktiv und wie beeinflusst das unser Leben?

Wie wählen wir aus, was für uns wichtig ist und was nicht? Hat diese Auswahl Einfluss darauf, wie wir die Welt wahrnehmen? Wir sind gewohnt, eine Vielzahl von Informationen tagtäglich aufzunehmen. Dazu zählen nicht nur Neuigkeiten, die wir in einem Gespräch oder aus den Medien erfahren. Vielmehr gehören dazu auch alle anderen Reize, die über unsere Sinnesorgane ihren Weg zu uns finden.

Diese gigantische Informationsflut wird durch verschiedene Filter soweit reduziert, dass von 400 Milliarden Bits pro Sekunde gerade noch etwa 2.000 Bits pro Sekunde als relevante Informationen unser Bewusstsein erreichen.

Neurologische Filter

Unsere neurologischen Filter sorgen bereits dafür, dass ein noch weitaus größeres Spektrum an Reizen vom Menschen gar nicht erst aufgenommen werden kann. Die „sensorische“ Ausrüstung eines Menschen macht es uns unmöglich z.B. infrarote Reize wahrzunehmen. Auch gehen wir regelmäßig davon aus, dass das Wahrnehmungsspektrum aller Menschen vergleichbar ist. Dies ist jedoch durchaus nicht der Fall (offensichtliche Beispiele hierfür sind Schwerhörigkeit, eingeschränkte Sehkraft usw.).

Soziale und individuelle Filter

Unabhängig davon, ob wir etwas mehr oder weniger oder gar nicht interessant finden, nehmen wir zunächst alle Reize unbewusst auf. Um diese weiter verarbeiten zu können, nutzen wir intensiv erlernte Filtersysteme, wie z.B. unser Wertesystem und unsere Glaubenssätze. Sie werden entwickelt im Rahmen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe (soziale Filter) oder basieren auf persönlichen Erfahrungen und Einstellungen, die der Einzelne im Laufe seines Lebens erworben hat (individuelle Filter). So ist das „Filtersystem“ eines Japaners ein anderes als das eines Deutschen, das eines Mitarbeiters in einem Großkonzern ein anderes als das eines Mitglieds einer Künstlerkolonie.

Diese bewusst und unbewusst erlernten Filter werten die eingehenden Informationen aus und erachten sie als relevant oder versperren ihnen den Weg in unser Bewusstsein, wenn sie als schlecht, unpassend, störend usw. dem Bewusstsein besser erspart bleiben sollten.

Es beginnt schon damit, wie wir denken. Denken wir in Problemen oder in Lösungen? Teilen wir die Welt in Schwarz und Weiß oder gibt es noch etwas dazwischen? Schauen wir uns einen Sachverhalt aus allen Perspektiven (360°-Betrachtung) an oder beharren wir darauf, dass es nur eine Perspektive gibt? Erwarten wir von anderen immer das Schlimmste oder eher das Gute? Suchen wir Unterschiede oder Gemeinsamkeiten? Leben wir in Angst oder Vertrauen? Fühlen wir uns als Opfer unserer Umstände oder als Gestalter derselben?

Hinter all diesen Alternativen stecken Sichtweisen und Verhaltensmuster, die den Unterschied für unser Handeln machen, für unsere Art zu kommunizieren, mit anderen Menschen umzugehen, Entscheidungen zu treffen, in Aktion zu gehen und Herausforderungen zu meistern.

Am Ende entscheidet die Art, wie wir die Welt wahrnehmen darüber, ob wir unser Leben destruktiv oder konstruktiv gestalten und somit darüber ob wir stagnieren oder im Fluß sind.

herausfordernde Biografien bewältigen

Menschen mit herausfordernden Biografien

Nicht die Dinge an sich sind es, die uns beunruhigen, sondern vielmehr ist es unsere Interpretation der Bedeutung dieser Ereignisse, die unsere Reaktion bestimmt.“
(Markus Aurelius)

Wie wir unsere Vergangenheit betrachten gestaltet unsere Zukunft.

Wir alle bringen unsere Lebensgeschichten mit in die Gegenwart und alle erlebten Aspekte prägen die Art und Weise, wie wir unsere Zukunft gestalten. Bei manchen von uns waren die Herausforderungen weniger groß, bei anderen größer, bei manchen kaum zu stemmen.


Werte machen das Leben lebenswert

Gelebte Werte machen das Leben lebenswert

Es wird viel geschrieben über die Werte und welchen Wert sie für unser Leben, eine Organisation, die Gesellschaft und das Sein haben. Werte dienen als Wegweiser, wenn es gilt Entscheidungen zu treffen.

Und doch ist es so, dass wir uns häufig gar nicht wirklich so bewusst sind, welche Werte uns im Leben den Weg zeigen. Sind es wirklich unsere Werte oder leben wir die Werte unserer Eltern weiter? Oder sind es die Werte der Gesellschaft oder ist es einfach, dass wir glauben uns den gängigen Hypes anpassen zu müssen? Tun wir das, so sind wir nicht wir selbst. Wir leben an uns selbst vorbei bzw. leben ein Leben der Anderen und wundern uns dann, dass wir unzufrieden und unglücklich sind oder uns einfach leer fühlen.

Warum ist es also so wichtig, dass wir unsere Werte genau kennen?